Skip to main content

Unterschiede von Luftreiniger und Luftwäscher

Dass Schadstoffe in der Luft ungesund sind weiß jeder. Gerade der Schadstoffausstoß von Kraftfahrzeugen ist nicht erst jetzt Anlass zu heißen Debatten und politischen Entscheidungen. Ständig sollen verschärfte Auflagen für Industrie und Fahrzeughersteller die Emissionswerte senken. Sich in den eigenen Wohnräumen vor Schadstoffen in der Luft sicher zu fühlen ist ein Trugschluss. Schließlich stammt auch die Luft in unseren Wohnräumen aus der belasteten Außenluft. In Räumen gibt es aber keinen Wind, welcher Staub und kleinste Partikel einfach fortweht. Ohne Filtertechnik können sie sich sogar in den Wohnungen konzentrieren. Es gibt auch keine natürlichen Filter, wie Waldbestände oder ausreichend Pflanzen, welche in der Natur eine natürliche Filterung der Luft übernehmen. Hinzu kommt, dass wir die meiste Zeit in Wohnräumen verbringen, also auch diese Luft und deren Inhalt am meisten einatmen. Für eine Verbesserung der Luft in Wohnräumen stehen jedoch Lösungen im Handel bereit. An erster Stelle sind hier Geräte zur Luftreinigung zu nennen – Luftreiniger und Luftwäscher. Wer die Luft in seinen Wohnräumen mit technischer Hilfe reinigen will, sollte den Unterschied von Luftwäscher und Luftreiniger kennen.

Unterschiedliche Prinzipien zur Luftreinigung

Bei der Funktionsweise bestehen zwischen Luftreiniger und Luftwäscher Unterschiede. Luftreiniger arbeiten mit Filtern, welche Partikel aus dem Luftstrom entfernen. Luftwäscher arbeiten mit nassen Lamellen, Platten oder Scheiben, wodurch sich Partikel aus dem Luftstrom daran absetzen. Beide Methoden haben eine Verringerung der Schadstoffe in der Raumluft zur Folge. Luftreiniger werden häufig mit sehr effizienten Schwebstofffiltern ausgerüstet, in der Regel HEPA-Filtern (High Efficiency Particulate Air filter). Dadurch werden auch sehr kleine Partikel, zum Beispiel ab 0,02 Mikrometer, bei einigen Modellen herausgefiltert.

Luftwäscher filtern ebenfalls Partikel aus dem Luftstrom, aber nicht so kleine wie bei den Luftreinigern. Sie können Partikel zwischen 5 und 10 Mikrometer gut ausfiltern. Um auch kleinere Partikel auszufiltern, können aber Luftwäscher zusätzlich auch HEPA-Filter haben. Dadurch reinigen sie die Luft ähnlich der Luftreiniger und zusätzlich mit nassen Bauelementen im Luftstrom.

Luftwäscher arbeiten funktionsbedingt mit Wasser. Dadurch wird nicht nur die Luft gefiltert, sondern auch mit Wasser angereichert. Als Folge davon erhöht sich die Luftfeuchtigkeit. Dies kann erwünscht sein, wenn die Raumluft zu trocken ist. Besonders im Winter kann die Luftfeuchtigkeit in Räumen so tief sinken, das es ungesund ist. Luftwäscher sind dann ein gutes Mittel gegen Schadstoffe in der Luft und gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit auf ein gesundes Raumklima-Niveau anzuheben.

Luftwäscher Vergleich 2019

Funktionsweise der Luftreiniger

Die Unterschiede von Luftreiniger und Luftwäscher werden deutlich, wenn die Funktionsweisen betrachtet werden. Um die Raumluft anzusaugen und anschließend wieder in den Raum abzugeben, besitzen Luftwäscher und auch Luftreiniger einen Ventilator. Dadurch wird ein Luftstrom in dem Luftreiniger erzeugt, welcher je nach Modell einen oder mehrere Filter passiert. Der Filter hält entsprechend seiner Porendichte Partikel ab einer bestimmten Größe fest. Besonders effektive HEPA-Filter können sogar Bakterien, Sporen, Pollen oder Viren aus dem Luftstrom ausfiltern. Der angesaugte Luftstrom verlässt den Luftreiniger also sauberer als vorher.

Mit der Zeit füllt sich jedoch der Filter mit immer mehr Partikel an, sodass der Luftstrom immer mehr abgebremst wird. Deswegen müssen die Filter in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Nur so kann der Luftreiniger seine Leistung beibehalten. Es entstehen dabei natürlich Folgekosten, welche sich nach dem Preis der Filter und der Intervalle des Filterwechsels richten. Dabei ist es übrigens gar nicht so einfach festzustellen, wann denn ein Filter gewechselt werden muss. Denn je nach Einsatzbedingungen oder Einsatzort, ist auch die Raumluft unterschiedlich stark belastet. Hersteller geben die Wechselintervalle der Filter in ihren Betriebsanleitungen an, welche als grobe Richtlinie dienen. Wer zum Beispiel einen offenen Kamin oder Kaminofen betreibt, wird zusätzlich noch Ruß und Asche in der Raumluft vorfinden. Ganz klar, dass sich dabei der Filter schneller zusetzt.

Zu den besten Luftreinigern aus meinen Tests.

Funktionsweise Luftwäscher

Ein Luftwäscher besitzt ebenfalls einen Ventilator um einen ein- und ausgehenden Luftstrom zu erzeugen. Im Luftwäscher wird der Luftstrom jedoch zwischen Platten Lamellen oder Scheiben gelenkt. Diese Scheiben durchlaufen ein Wasserbad, wodurch sie nass und gereinigt werden. Partikel aus dem Luftstrom setzen sich an diesen nassen Elementen ab und werden im Wasserbad wieder abgewaschen. Das wird durch eine Rotation der Filterelemente durch das Wasserbad erreicht. Reinigung der Filterelemente und Benetzung mit Wasser geschehen dabei gleichzeitig. Der Luftstrom verlässt den Luftwäscher sauberer, aber auch feuchter.

Die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit durch Luftwäscher kann durchaus sinnvoll sein. Neben der Schadstoffbelastung in der Raumluft spielt auch die richtige Luftfeuchtigkeit für das gesunde Raumklima eine wichtige Rolle.

Klicke hier für die besten Luftwäscher im Vergleich.

Mehrere Filter oder Filterkombinationen

Die Luftreiniger und Luftwäscher Unterschiede beziehen sich in erster Linie auf die unterschiedlichen Funktionsweisen. Grundsätzlich ist die Reinigungsleistung der Luft bei Luftreinigern höher, wenn entsprechende Filter (HEPA-Filter) installiert sind. Luftwäscher feuchten bei der Luftreinigung die Luft zusätzlich noch an, können aber nicht so feine Partikel wie Luftreiniger ausfiltern. Dies ändert sich, wenn Luftwäscher zusätzliche Filter oder Filterkombinationen besitzen. So kann auch ein Luftwäscher über zusätzliche HEPA-Filter verfügen. In diesem Fall vereinigt er die Vorteile, auch feine Partikel auszufiltern und durch die Nassreinigung der Luft die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Mehrere Filter hintereinander oder eine Filterkombination kann die Luft auch stufenweise reinigen. So benutzen viele Modelle Vorfilter. Diese sind etwas gröber als die engmaschigen HEPA-Filter. Dadurch werden die größten Partikel schon vor Erreichen des HEPA-Filters aus dem Luftstrom entfernt, sodass nur noch die feinsten Partikel in den HEPA-Filter gelangen. Dadurch dauert es viel länger, bis sich der HEPA-Filter mit Partikeln zusetzt und gewechselt werden muss. Auch preislich wirkt sich diese stufenweise Filterung auf die Folgekosten aus, wenn sich die Filterwechsel-Intervalle ausdehnen.

Aktivkohlefilter

Zu den Filterstufen oder Filterkombinationen gehört dann häufig auch ein Aktivkohlefilter. Dieser kommt als letzte Filterstufe zum Einsatz, wenn andere Filter bereits die Luft vorgereinigt haben. Aktivkohlefilter können sogar Gerüche oder Gase aus der Luft entfernen bzw. binden.

 

Vorteile Luftreiniger

Wie bereits erwähnt, gibt es zwischen Luftreiniger und Luftwäscher Unterschiede. Im Einzelfall kommt es jedoch auf die genaue Filterausrüstung an. Grundsätzlich bietet ein Luftreiniger den Vorteil, effektiv auch sehr kleine Partikel aus der Raumluft zu entfernen. Ist eine Veränderung der Luftfeuchtigkeit nicht erwünscht, weil sie in den Räumen auch im Winter feucht genug ist, ist ebenfalls der Luftreiniger die bessere Wahl.

 

Nachteile Luftreiniger

Da in den meisten Wohnräumen die Luftfeuchtigkeit im Winter zu niedrig ist, können die Luftreiniger und Luftwäscher Unterschiede einen Nachteil für den Luftreiniger sein. Wird zur Luftreinigung eine Anhebung der Luftfeuchtigkeit erwünscht, muss entweder ein Luftreiniger mit Befeuchtungsfunktion gewählt werden oder ein zusätzlicher Luftbefeuchter wird benötigt. Beides ist bei einem Luftwäscher nicht nötig.

Luftwäscher ohne HEPA-Filter erzeugen praktisch keine Folgekosten, da hier kein Filter gewechselt werden muss. Dies ist ein Nachteil der Luftreiniger. Besonders Aktivkohlefilter haben relativ kurze Wechselintervalle. Diese Folgekosten müssen mit in die Kaufentscheidung einfließen.

 

Vorteile Luftwäscher

Gerade in der Winterzeit treten wegen der kalten Außentemperatur zwei Probleme in der Raumluft auf:

  • Es wird seltener und kürzer gelüftet, wodurch die Raumluft schlechter wird.
  • Kalte Luft kann nicht viel Wasser aufnehmen, wodurch in den warmen Innenräumen die Luft sehr häufig zu trocken ist.

Ein Luftwäscher reinigt die Luft durch Wasser, weswegen gleich beide Problematiken erledigt werden. Die Luft wird sauberer und gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit auf ein gesundes Niveau angehoben. Ein weiterer Vorteil der Luftwäscher ist die Möglichkeit sie ohne zusätzliche Filter zu betreiben. Zwar werden so nicht die kleinsten Partikel wie bei den HEPA-Filtern erfasst, aber es entstehen auch keine Folgekosten für Filterwechsel. Ein Luftwäscher kann sich nicht wie ein HEPA-Filter zusetzen, da er die Partikel in einem Wasserbad von den Filterscheiben wieder abwäscht. Nur das Wasser muss regelmäßig gewechselt werden.

Nachteile Luftwäscher

Ohne zusätzliche Filter filtert ein Luftwäscher größere Partikel als Luftreiniger aus der Luft. Die kleinsten Partikel können den Luftwäscher passieren. Trotzdem wird natürlich die Luft sauberer. Ein weiterer Nachteil kann entstehen, wenn das Wasser im Luftwäscher nicht mehr frisch ist. Im Wasser können sich Bakterien und Keime bilden, welche in die Raumluft geraten können. Deswegen ist der Wartungsaufwand (regelmäßige Reinigung) bei Luftwäschern nötig und wichtig. Hat der Luftwäscher jedoch zusätzliche Filter, welche auch Bakterien und Keime festhalten, besteht diese Gefahr zu 97% nicht mehr. Natürlich muss bei einem Luftwäscher auch regelmäßig Wasser nachgefüllt werden.

 

Warum auch die Luftfeuchtigkeit erhöhen?

Im Winter schadet die trockene Luft dem Körper. In warmen Räumen kann die Luftfeuchtigkeit unter 30% sinken. Werte zwischen 45 und 53% Luftfeuchtigkeit sind jedoch für den menschlichen Körper gesund. Darunter wird dem Körper Wasser entzogen, was zuerst an den Augen und Schleimhäuten bemerkbar ist. Die Augen sind gereizt und brennen sowie sich auch ein Kratzen im Hals bemerkbar macht. Im Grunde stellen die Schleimhäute jedoch die erste Abwehr des Körpers gegen die Übertragung von Bakterien, Keime und Viren in der Luft dar. Bei längerem Aufenthalt in zu trockener Luft leidet das ganze Immunsystem des Körpers und wird anfälliger für Krankheiten. Viren macht die trockene dagegen nicht viel aus. Im Gegenteil – trockene Luft fördert sogar ihre Vermehrung. Gerade im Winter ist der Unterschied zwischen Luftwäscher und Luftreiniger besonders wichtig.

Neben den gesundheitlichen Auswirkungen wirkt sich eine ständig zu trockene Luft auch auf Möbel und Holz aus. Das Holz kann austrocknen und vorzeitig altern. Risse können sich bilden und Holz kann sich sogar verziehen. Sammler von wertvollen Gemälden oder Antiquitäten achten zum Werterhalt auf die richtige Luftfeuchtigkeit in ihren Räumen.

Bevor die Entscheidung aufgrund der Luftreiniger und Luftwäscher Unterschiede getroffen wird, sollte also zuerst die Luftfeuchtigkeit gemessen werden. Dazu eignen sich Hygrometer für wenige Euros aus dem Handel. Wie schon erwähnt gibt es bezüglich der Luftfeuchtigkeitswerte einen großen Unterschied zwischen Sommer und Winter. Aber auch unterschiedliche Luftzirkulation, zum Beispiel wenn eine Türe geöffnet wird, hat Auswirkungen auf die Luftfeuchtigkeitswerte der einzelnen Räume. Aus diesem Grund sollte mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten gemessen werden, damit ein Trend erkennbar wird. Kurze Schwankungen sind dabei unerheblich und normal.

Die Werte sollten eine Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 53% erreichen. Dann besteht kein wirklicher Handlungsbedarf und ein Luftreiniger ist empfehlenswert. Sinken die Werte jedoch mehrheitlich unter 45% Luftfeuchtigkeit ist ein Luftwäscher oder Luftreiniger mit Befeuchtungsfunktion die bessere Wahl. Soviel Feuchtigkeit wie möglich ist dabei aber auch nicht gemeint. Die obere Grenze stellt 60% Luftfeuchtigkeit dar. Werte darüber sind nicht förderlich und können zu Schimmel- und Pilzbildung führen. Das ist dann auch wieder ungesund und schadet zudem der Bausubstanz. Bei so hohen Werten ist der Luftreiniger angebracht und kann sogar durch seine feinen Filter Pilz- und Schimmelsporen aus der Luft entfernen. Diese gelangen auch oft aus einem zu feuchten Keller in die Wohnräume, wenn der Zugang im Haus ist.

Die Luftreiniger und Luftwäscher Unterschiede machen es auch möglich, die Luftfeuchtigkeit nur zeitweise zu erhöhen. Das kann zum Beispiel nützlich sein, wenn die Luftfeuchtigkeit im Sommer ok ist, aber im Winter die trockene Heizungsluft auftritt. In diesem Falle wäre ein Luftreiniger mit abschaltbarer zusätzlicher Luftbefeuchtung die Lösung. Im Sommer arbeitet der Luftreiniger ohne zusätzliche Befeuchtung, im Winter kann sie zugeschaltet werden.

 

Besondere Ausstattungsmerkmale

Die Luftreiniger und Luftwäscher Unterschiede können auch die Ausstattung betreffen. Das kann zum Beispiel ein integrierter Hygrometer sein, welcher die aktuelle Luftfeuchtigkeit misst und auch die Regelung der Luftbefeuchtung übernimmt. Es gibt auch Modelle welche die Luftqualität messen. Hier kann die aktuelle Belastung der Luft abgelesen werden und auch eine automatische Leistungsregelung ist oft damit verbunden. Einige Modelle zeigen auch an, wann die Filter gewechselt werden müssen.

 

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Gemäß der Luftreiniger und Luftwäscher Unterschiede, ergibt sich auch ihr Einsatzzweck. Wird nur eine Luftreinigung gewünscht, ist der Luftreiniger der geeignete Raumluftreiniger. Soll auch die Luftfeuchtigkeit erhöht werden, kommt ein Luftwäscher oder Luftreiniger mit Befeuchtungsfunktion in Frage. Unabhängig der Luftreiniger und Luftwäscher Unterschiede müssen aber auch andere Faktoren und Parameter zur aktuellen Wohnsituation passen. Dazu gehören:

  • Der Raumgröße angepasste Leistung
  • Die Geräuschentwicklung der Modelle
  • Der Stromverbrauch
  • Der Wartungsaufwand
  • Folgekosten für Filterwechsel
  • Preis-/Leistungsverhältnis

Die Raumgröße wird von den Herstellern gerne in Quadratmetern angegeben, welche der Luftreiniger oder Luftwäscher zufriedenstellend reinigen kann. Nur wenige geben das tatsächliche Luftvolumen in Kubikmetern an. Kubikmeter ergeben sich jedoch aus der Raumfläche und Raumhöhe und entsprechen daher den wirklichen Verhältnissen. Bei Quadratmeter-Angaben wird meisten von den Herstellern eine Raumhöhe von 2,40 bis 2,50 Meter angenommen, was in den meisten Fällen wohl auch zutrifft. Wer jedoch eine davon abweichende Deckenhöhe hat, muss dementsprechend Aufschläge oder Abzüge einkalkulieren. Dabei stellen niedrigere Decken natürlich kein Problem dar, sondern die höheren.

Die Geräuschentwicklung ist entscheidend darüber, wie sehr der Luftreiniger oder Luftwäscher beim Betrieb zu bemerken ist bzw. stört. Wer eher ruhige Räume ohne viele Hintergrundgeräusche hat, sollte auch entsprechend Modelle mit niedriger Dezibel-Angabe kaufen. Leiser ist also immer besser, besonders wenn das Gerät im Schlafzimmer betrieben wird.

Der Stromverbrauch sollte natürlich so niedrig wie möglich sein. Leistungsstärkere Raumluftreiniger haben meistens auch stärkere Ventilatoren, welche allgemein mehr Strom verbrauchen. Allerdings hängt der Stromverbrauch auch von der eingestellten Leistungsstufe ab. Erledigt ein leistungsstärkeres Modell seine Aufgabe schon bei niedrigen Leistungsstufen, kann der Stromverbrauch günstiger ausfallen als bei einem Modell mit niedrigerer Watt-Angabe, welches aber immer mit voller Leistung betrieben wird.

Einer der entscheidenden Luftreiniger und Luftwäscher Unterschiede ist, das Luftwäscher mit Wasser betrieben werden. Das trifft auf Luftreiniger nur dann zu, wenn sie über eine zusätzliche Luftbefeuchtungsfunktion verfügen. Dabei muss das Wasser natürlich regelmäßig nachgefüllt werden und eine regelmäßige Reinigung ist ebenfalls nötig. Normale Luftreiniger benutzen kein Wasser und deswegen haben sie auch praktisch keinen Wartungsaufwand. Einzig die Filter müssen entsprechend der Wechselintervalle ausgetauscht werden.

Müssen Filter gewechselt werden, entstehen Folgekosten. Dies sollte beim Kauf beachtet werden, da dies je nach Modell und Filter jährlich, oder sogar öfters nötig ist. Hier spielt auch die tägliche Einsatzdauer und Belastung der Luft eine große Rolle.

Als letztes sollte natürlich das Preis-/Leistungsverhältnis stimmen. Neben der Leistung spielt dabei auch die Ausstattung eine wichtige Rolle. Eine Messung der Luftfeuchtigkeit oder Luftqualität erfordert von den Herstellern zusätzliche Sensoren und Elektronik in die Raumluftreiniger zu implementieren, was auch am Preis bemerkbar ist. Eine damit verbundene automatische Regelung bietet aber den Vorteil, dass die Modelle nur bei Bedarf mit voller Leistung arbeiten. Dadurch sinken der Stromverbrauch und auch der Geräuschpegel.

 

Zusammenfassung

Ein Luftreiniger filtert feinste Partikel aus der Raumluft, wie z.B. Pollen. Ein Luftwäscher feuchtet zusätzlich die Raumluft an. Die Luftreiniger und Luftwäscher Unterschiede machen es möglich, das praktisch jeder für seine Gesundheits- und Wohnraumsituation die geeignete Lösung finden kann. Zuvor sollte aber geprüft werden, ob neben der Luftreinigung auch Bedarf an einer Erhöhung der Luftfeuchtigkeit besteht.

Weitere Details zu verschiedenen Modellen sind auch in meinen Luftreiniger Tests und Luftwäscher Tests zu finden. Darin zeigt sich dann auch ob die Geräte das halten was der Hersteller verspricht. Dazu nehme ich in meinem Tonstudio auch genaue Messungen der Betriebsgeräusche vor.



Ähnliche Beiträge

Was ist ein Luftwäscher?

Dass Luft nicht gleich Luft ist, zeigt sich an immer wiederkehrenden Debatten über Luftverschmutzung. Genau genommen handelt es sich dabei um die Belastung der Luft, also Partikel in der Luft. Der Ursprung von Partikeln in der Luft kann sehr unterschiedlich sein, wie es auch deren Größe ist. Umso kleiner die Partikel sind, umso weiter dringen […]

Die aktuell besten Luftwäscher

Luftwäscher für saubere Luft

Das Atmen ist für den Menschen lebenswichtig. Pro Tag werden über 10.000 Liter Luft von einem Menschen ein- und wieder ausgeatmet. Gröbere Partikel werden dabei von den Schleimhäuten festgehalten, bevor sie in die Lunge gelangen. Kleinere Partikel werden aber dennoch über die Atemluft in die Lunge und teilweise noch tiefer in den menschlichen Körper gelangen. […]

Was ist ein Luftreiniger?

Luftreiniger von Philips

Was ein Luftreiniger machen soll, erklärt im Prinzip schon der Name. In der Industrie verrichten bereits seit Jahrzehnten Luftreiniger ihren Dienst, wenn es bei der Produktion auf reine Räume ankommt. Dies ist unter anderem bei der Herstellung von elektronischen Bauteilen oder Solarzellen sowie bei Lackierarbeiten der Fall. Auch in der Medizin spielt das Ausfiltern von Schadstoffen, […]


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *