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Wirkt ein Luftreiniger gegen Viren? Welche Modelle eignen sich?

Von Viren und Bakterien ist allgemein bekannt, dass sie krank machen können. Deswegen werden sie gerne in einen „Topf“ geworfen, was mikrobiologisch gesehen ein Fehler ist. Das spielt für den Einsatz von Luftreinigern insofern eine Rolle, da Viren auch deutlich kleiner als Bakterien sind (bis zu 100-mal kleiner). 

Gegen Bakterien sind schon besondere Filtersysteme bei Luftreinigern notwendig, um sie erfassen zu können. Das trifft bei Luftreiniger gegen Viren entsprechend mehr zu. Tatsächlich gibt es aber auch Luftreiniger, die gegen Viren geeignet sind. Welche es sind und was sie von anderen Luftreinigern unterscheidet, erkläre ich nachfolgend.

Luftreiniger gegen Viren

Die besten Luftreiniger gegen Viren aus meinen Tests

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LEVOIT LV-H132 Luftreiniger Referenz kleiner Raum Philips AC2887 AC2889 Luftreiniger Testsieger 70qm Kaleas APF40 Luftreiniger Effektiv & Leise Philips AC3256 AC3259 Luftreiniger bis 95qm / APP
ModellLevoit LV-H132 LuftreinigerPhilips AC2887/10 LuftreinigerKaleas APF-40 HEPA LuftreinigerPhilips AC3259/10 Luftreiniger Connected
Preis

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HerstellerLevoitPhilipsKaleasPhilips
Die größten VorteileSehr gutes Preis- LeistungsverhältnisFür Raucher und Allergiker geeignetDer idelale Luftreiniger für kleine RäumeSehr Leistungsstark und Zuverlässig
DesignSchlicht und einfachModernKlassischElegant
EinsatzgebietKleine RäumeWohnzimmer / BürosSchlafzimmer, KinderzimmerGroße Räume wie beispielsweise Büros
Maximale Raumgröße12m²79 m²40m²95m²
FilterartAir Purifier mit HEPA-Kombifilter & AktivkohlefilterAktivkohle- und NanoProtect S3 HEPA FilterEPA H13 Aktivkohle Kohlefilter1 Hepa-Filter + 1 Aktivkohlefilter
Filterleistung68 m³/h 333m³/h350 m³/h0,02µm
Bedienung über App
Lautstärkesehr GeringMittelGeringGering
Leistung (Watt)28114011
Gewicht3Kg.7,73Kg.9,8Kg.9,8Kg.
Abmessungen21,6 x 21,6 x 36,8 cm24 x 35,9 x 55,8 cm 44 x 18 x 68 cm36,6 x 25,1 x 69,8 cm
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Welche Eigenschaften benötigt ein Luftreiniger um wirkungsvoll bei Viren zu sein?

Alle Luftreiniger arbeiten nach dem Prinzip, die Raumluft anzusaugen und ihr bestimmte Bestandteile zu entnehmen. Als Folge ist die Raumluft geringer belastet, zumindest am Luftausgang des Luftreinigers (Reinluftseite). Was jedoch der Raumluft entnommen wurde, ist abhängig von dem Filtersystem. Die effektiven Luftreiniger besitzen gleich mehrere verschiedene Filter.

Vorfilter von Luftreinigern

Vorfilter sind auf grobe Verunreinigungen der Raumluft ausgelegt. Zwar würden diese auch spätestens im Hauptfilter oder der letzten Filterstufe beseitigt, aber dann wären die Filter auch viel schneller zugesetzt. Das verursacht nicht nur mehr Arbeit (Filterwechsel), sondern würde auch schnell teuer (Filterpreis). Deswegen werden Vorfilter den effektiveren Hauptfiltern vorgeschaltet, um schon mal das Gröbste von ihnen fernzuhalten.

Vorfilter filtern zum Beispiel:

  • Haare
  • große Fusseln
  • Staubflocken
  • Insekten

Die meisten Vorfilter sind sehr robust und müssen im Regelfall auch nicht erneuert werden (Ausnahme Beschädigung). Dennoch müssen sie von Zeit zu Zeit gereinigt werden, da sie sich je nach Luftverunreinigung entsprechend zusetzen. Das würde die Umwälzleistung des Luftreinigers vermindern. 

Je nach Typ des Vorfilters, können sie unter laufendem Wasser oder mit Druckluft gereinigt werden. Dabei jedoch unbedingt von der Rückseite des Vorfilters (entgegengesetzt der Luftstromrichtung im Luftreiniger) arbeiten. Beim Einsetzen des Vorfilters nach der Reinigung ist ebenfalls genau auf die Luftstromrichtung zu achten, da sonst noch vorhandene Partikel sich aus dem Vorfilter lösen und den Hauptfilter belasten.

Hauptfilter von Luftreinigern

Luftreiniger Filtersysteme Viren

Bestimmte Filtersysteme in Luftreinigern können dich gegen Viren schützten

Hinter dem Vorfilter sitzt in der Regel ein Hauptfilter. Dieser kann auch deutlich kleinere Partikel als der Vorfilter festhalten. Bewährt haben sich als Hauptfilter „High Efficiency Particulate Air Filter“ (HEPA-Filter). Dabei handelt es sich um hocheffiziente Schwebstofffilter. Um als HEPA-Filter gelten zu dürfen, müssen sie in Europa die DIN EN 1822-1:2009 Norm erfüllen. Sie werden je nach ihrem Abscheidegrad in Filterklassen eingeteilt. Damit ein Luftreiniger auch gegen Viren wirksam ist, muss er die HEPA-Klassifikation H13 oder besser H14 ausweisen. 

Partikel der Größe 0,1 bis 0,3 Mikrometer sind bei Filtertechniken am schwersten abzuscheiden. Bei größeren oder kleineren Partikeln ist es einfacher. Deswegen wird der Abscheidegrad der HEPA-Filter bei den schwer zu erfassenden Partikeln geprüft. Der erreichte Abscheidegrad wird in Prozent angegeben:

  • HEPA H13 erreichen  einen Abscheidegrad von 99,95 %
  • HEPA H14 erreichen einen Abscheidegrad von 99,995 %

In der Praxis bedeutet es, dass zum Beispiel ein HEPA-H14 Filter von 100.000 Partikeln der Größe 0,1 bis 0,3 Mikrometer nur 5 durchlässt. Schon ab der Filterklassifizierung HEPA H13 werden Viren und Bakterien schon deutlich reduziert. Für Arztpraxen oder Krankenhäuser ist die H14 Klassifizierung empfehlenswert.

Aktivkohlefilter von Luftreinigern

Aktivkohlefilter befinden sich in Filtersystemen, wenn kleinste Partikel im gasförmigen Zustand zu entfernen sind. Dazu ist die Oberflächenstruktur von Aktivkohlefilter aus mikroskopisch kleinen Poren, was zu einer enormen Gesamtoberfläche führt. Dadurch werden selbst giftige Schadstoffe oder sogar Gerüche in dem Aktivkohlefilter gebunden.

Damit nicht schon Staub oder andere Partikel die Aktivkohlefilter vorzeitig zusetzen, sind diese Filter in den Filtersystemen die letzte Filterstufe. Sie nehmen also nur die Stoffe auf, welche die vorgeschalteten Filter noch durchlassen. Ist der Aktivkohlefilter erschöpft, nimmt er jedoch keine Schadstoffe mehr auf und muss erneuert werden.

Wie senken Luftreiniger die Anzahl der Viren in der Raumluft?

Viren unterscheiden sich von Bakterien. Bakterien gelten als Lebewesen mit einer Größe zwischen 0,5 – 10 Mikrometer. Viren gelten nicht als Lebewesen, da sie keinen Stoffwechsel haben. Ihre Größe ist deutlich geringer als die der Bakterien, je nach Virenart zwischen 0,05 bis 0,12 Mikrometer. Im Gegensatz zu Bakterien benötigen Viren einen Wirt, um überleben und sich vermehren zu können. Deswegen geht die meiste Ansteckungsgefahr von Viren aus, wenn sie den Wirt verlassen (Niesen oder Husten). 

Viren übertragen sich zum Beispiel über den Luftweg (Aerosol oder Tröpfchen) als Konglomerate (Keime in Verbindung mit Speichel oder Schwebstoffen). Deswegen sind zum Beispiel bei dem SARS-CoV-2 (Coronavirus) simple Mundschutze sinnvoll, obwohl sie Viren an sich nicht ausfiltern können. Dennoch filtert ein Mundschutz beim Niesen oder Husten die Tröpfchen vom Mundschutzträger weitgehend aus und reduziert damit die Verbreitung der Viren bzw. die Virenlast. Keime, also die Verbindung aus Viren und Schwebstoffen, haben in der Regel eine Größe von 0,4 bis 0,5 Mikron, werden also von HEPA-H13 oder -H14 zu 99,95 oder 99,995 % erfasst.

Was gibt es bei Luftreinigern außer dem Filtersystem zu beachten?

Es gibt unter den im Handel verfügbaren Luftreinigern einige Unterschiede, welche unabhängig des Filtersystems zu berücksichtigen sind. Je nach der vorgegeben Wohnsituation eignen sich einige Modelle besser als andere.

Leistung des Luftreinigers (Luftdurchsatzmenge)

Leistung Luftreiniger

Nur ein Luftreiniger mit geeigneter Leistung kann dich effektiv gegen Viren schützten.

Es nützt das beste Filtersystem bei Luftreinigern nichts, wenn er nicht auch die Raumluft komplett filtern kann. Dazu gilt es, den Luftreiniger passend zur Raumgröße zu kaufen. Ein Luftreiniger mit schwacher Durchsatzleistung ist auch nur für kleine Räume geeignet. Die am häufigsten verwendete Leistungseinteilung von den Herstellern erfolgt nach Quadratmeter. So werden Luftreiniger nach der Fläche der Räume spezifiziert bzw. empfohlen. Vernachlässigt wird dabei jedoch die Raumhöhe. Da ein Luftreiniger Viren und Schadstoffe jedoch aus der Raumluft und nicht vom Boden filtern soll, ist das Raumvolumen maßgeblich. 

Als Beispiel beträgt das Luftvolumen in einem Raum mit der Fläche 25 Quadratmeter und einer Deckenhöhe von 2 Metern 50 Kubikmeter. Bei 3 Meter Deckenhöhe sind es schon 75 Kubikmeter bei 4 Meter Deckenhöhe 100 Kubikmeter (zum Beispiel Altbau). Entsprechend höher muss die Leistung des Luftreinigers bei hohen Decken ausfallen. Als unteres Limit sollte ein Luftreiniger die Raumluft in einer Stunde ca. 2 Mal durch den Luftreiniger schicken. Dazu ist das tatsächliche Raumvolumen im Verhältnis zu der Luftdurchsatzmenge des Luftreinigers (Kubikmeter je Stunde) zu beachten.

Verschiedene Leistungsstufen der Luftreiniger

Praktisch alle Luftreiniger besitzen Wahlschalter für Durchsatzmenge. Mit dem Wahlschalter wird der Elektromotor entsprechend der Einstellung in seiner Leistung geregelt. Der Elektromotor treibt einen Ventilator an, welcher je nach Motordrehzahl entsprechend mehr oder weniger Luft durch den Luftreiniger saugt. Umso kleiner die Stufe gewählt wird, umso weniger Luft strömt durch den Luftreiniger. Gleichzeitig senken dazu auch der Stromverbrauch und das Betriebsgeräusch. Wer einen Luftreiniger knapp zu der Raumgröße kauft, wird die höchste Leistungsstufe benötigen. 

Ich empfehle Reserven einzuplanen und einen Luftreiniger mit mehr Leistung anzuschaffen. Dann muss nicht ständig der Luftreiniger auf höchster Stufe im Einsatz sein. Auch der Geräuschpegel sinkt dann, was zum Beispiel nachts sehr wichtig ist.

Was kann ein Luftreiniger außer Viren zu auszufiltern?

Luftreiniger filtern Belastungen aus der Raumluft. Je nach verwendetem Filtersystem, entnimmt ein Luftreiniger folgende Belastungen aus der Raumluft:

  • Staub und Feinstaub
  • Pollen und Blütenstaub
  • Partikel von Milbenkot
  • Schadstoffe
  • Rauch und Ruß
  • unangenehme Gerüche
  • Bakterien und Viren

Luftreiniger für Raucher

Viele dieser Luftbelastungen verursachen Krankheiten oder bei Allergikern allergische Reaktionen. Raucher zum Beispiel haben ein großes Interesse daran, die Raumluft von Schadstoffen und Nikotingeruch zu befreien. Zum einen haftet der Nikotingeruch auf allen Flächen in der Wohnung an, was auch auf Möbel oder Kleidung zutrifft. Zum anderen wird auch der Passivrauch permanent inhaliert, wenn er in der Raumluft verbleibt. Letzteres ist natürlich auch für Nichtraucher schädlich. Hier siehst du eine Auflistung der besten Luftreiniger für Raucher.

Luftreiniger für Allergiker

Allergiker müssen je nach bestehender Allergie verschiedene Stoffe meiden. Das ist nicht einfach, da die meisten Stoffe ganz natürliche Stoffe aus der Natur sind. Belasten normalerweise Pollen oder Hausstaub nicht, können sie bei Allergikern zu starken Immunreaktionen führen. Die meisten Allergene bis hin zur chemischen Ausgasung, können Luftreiniger mit einem entsprechendem Filtersystem aus der Atemluft in Räumen beseitigen oder deutlich verringern. Oft reicht schon eine Senkung der Konzentration, damit Allergiker „aufatmen“ können.

Tipp: In machen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen Luftreiniger.

Luftreiniger gegen Schimmelsporen

Allgemeiner als Allergene wirken Schimmelsporen. Auch sie sind überall in der Raumluft vertreten und in geringer Konzentration weitgehend harmlos. Setzt sich Schimmel im Haus jedoch durch zu hohe Feuchtigkeit fest, steigt die Konzentration gefährlich hoch an. Schimmelsporen können nicht nur unangenehm riechen, sondern auch Krankheitsbilder hervorrufen. Erfahre hier, welche Luftreiniger gegen Schimmel helfen.

Luftreiniger gegen Schadstoffe

Schadstoffe verraten schon durch ihre Bezeichnung, dass sie nicht gut sind. Zum Teil sind wir durch Industrie und Verkehr Schadstoffbelastungen ausgesetzt. Einige Schadstoffe befinden sich aber sogar in unserer Wohnung und gasen aus Möbeln, Farben oder Teppichen aus.

Mit Luftreinigern mit Aktivkohlefilter werden auch gasförmige Substanzen aus der Raumluft gefiltert. Die Aktivfilterkohle sorgt als letzte Filterstufe für die Beseitigung gasförmiger Schadstoffe oder Gerüche. Nicht nur für Raucher sind diese Luftreiniger interessant.

Meine Empfehlung zu Luftreinigern gegen Viren

Luftreiniger Coronavirus

Ein Luftreiniger kann Viren in geschlossenen Räumen reduzieren. Dies gilt auch für den Coroavirus.

Sich gegen Viren zu schützen, hat durch die Corona-Pandemie extrem an Bedeutung gewonnen. Natürlich hilft ein Luftreiniger nicht gegen SARS-CoV-2 Viren, wenn man unterwegs ist. Aber in Räumen kann ein effektiver Luftreiniger die Viren deutlich reduzieren, indem er die Tröpfchen oder Aerosole aus der Luft herausfiltert. Der Infektionsweg des SARS-CoV-2 wird noch genau erforscht, jedoch wird als Hauptübertragungsweg eher die Infektion über Tröpfchen als über eine Schmierinfektion in Betracht gezogen. Als Einfallstor für die Viren werden die Schleimhäute in Mund und Nase genannt. 

Leider kann auch ein Luftreiniger gegen Viren nicht vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus schützen, wenn man zum Beispiel von einem Infizierten angehustet oder angeniest wird. Hier sind nach wie vor die Empfehlungen der Regierung zu beachten, wie zum Beispiel Sicherheitsabstände einzuhalten oder Mundschutz zu tragen. Trotzdem senkt ein Luftreiniger das Risiko in geschlossenen Räumen. Wichtig ist, dass er die richtige Größe von Partikeln aus der Luft filtert und ausreichend stark dimensioniert ist. 

Für den Einsatz generell oder auch in der Nacht gilt es, auf die Lautstärke im Betrieb zu achten (Dezibel). Umso mehr Dezibel angegeben sind, umso mehr stört das Betriebsgeräusch. Vorsicht, wenn die Lautstärke nur auf kleiner oder mittlerer Leistungsstufe angegeben wird. Dann ist er bei voller Leistung deutlich lauter!

Neben dem Preis sollte auch auf Folgekosten geachtet werden. Diese setzen sich aus Filterwechselintervalle und Filterpreise zusammen. Als Raucher zum Beispiel sind Filtersysteme mit Aktivkohlefilter interessant, welche aber durch die höhere Belastung der Atemluft auch sehr schnell erschöpft sind.

Alternativen für Luftreiniger

Es gibt neben Luftreinigern auch noch andere Geräte, welche die Luft von Belastungen befreien. An erster Stelle wäre der Luftwäscher zu nennen. Filterlamellen drehen sich bei einem Luftwäscher durch ein Wasserbad, wodurch sich Partikel aus dem Luftstrom an den nassen Lamellen anhaften. Durch die permanente Drehung werden die Lamellen stets neu befeuchtet und im Wasserbad gereinigt. Der Luftstrom ist entsprechend feucht, wodurch das Raumklima auch feuchter wird.

In Wohnungen mit zu niedriger Luftfeuchtigkeit (oft im Winter durch trockene Heizungsluft) schafft ein Luftwäscher nicht nur saubere Atemluft, sondern auch ein gesundes Raumklima. Bei schon zu hoher Luftfeuchtigkeit würde ein Luftwäscher das Raumklima verschlechtern und könnte sogar für Schimmel sorgen

Grundsätzlich reicht die Filterleistung bei Luftwäschern für Viren nicht aus. Jedoch haben auch die Hersteller diesen Schwachpunkt ihrer Luftwäscher bei Feinstaub oder Viren erkannt. So kombinieren viele Hersteller ihre Luftwäscher mit zusätzlichen HEPA-Filtern. Ein Luftwäscher hat im Vergleich zu Luftreinigern den Vorteil, dass in das Wasserbad ein Desinfektionsmittel wie zum Beispiel Saltisept hinzugegeben werden kann. Dieses verteilt sich über den feuchten Luftstrom dann im ganzen Raum.

Ebenfalls zur Verbesserung der Atemluft in Räumen werden Ionisatoren genannt. Sie erzeugen positive und negative Ionen, welche dann Moleküle mit entgegengesetzten Ladungen anziehen und „verklumpen“. Dadurch werden sie schwerer und sinken aus der Atemluft zu Boden. Sie sind dann nicht mehr in der Luft, aber immer noch im Raum.

Ein Staubsauger ohne HEPA-Filter verteilt sie dann wieder in der Luft, wo das „Spiel“ von neuem losgeht. Ionisatoren halte ich im Vergleich zu Luftreinigern mit effektiven Filtern als nicht empfehlenswert. Wer sich doch einen Ionisator zulegt, sollte auch einen Staubsauger mit HEPA-Filter als sinnvolle Ergänzung besitzen.



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